Trennung von Ex Partnerin November 2024
Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 08:38
Hallo Zusammen,
ich möchte hier nun auch einmal meine Situation mit meiner Ex-Partnerin Schildern.
Der ein oder andere Findet sicher Etwas dazu zu sagen.
Die Trennung (November 2024) entstand aus einem Streit. Ich akzeptierte die Entscheidung sofort und machte keinerlei Anstalten, die Trennung rückgängig zu machen oder sie zu beeinflussen. Sie wurde von uns beiden ohne große Diskussion akzeptiert. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, führten wir noch ein sogenanntes klärendes Gespräch. Rückblickend war dieses Gespräch eher formell und brachte wenig, weil es keine wirkliche Aussprache gab. Es diente wohl eher dazu, ein Gefühl von Abschluss zu erzeugen, ohne dass ungelöste Fragen oder Emotionen thematisiert wurden.
Da wir beide noch keine eigenen Wohnungen hatten, lebten wir nach der Trennung weiterhin zusammen. Das Zusammenleben verlief ruhig und überraschend angenehm. Ich akzeptierte die Trennung vollumfänglich und verhielt mich neutral, ohne Druck auszuüben oder Nähe einzufordern. Es gab keinen Streit und kaum Spannungen im Alltag. Lediglich Intimität und romantische Nähe fehlten. Für Außenstehende wäre kaum erkennbar gewesen, dass wir getrennt sind. Wir teilten weiterhin den Alltag, erledigten organisatorische Dinge und kommunizierten normal. Die Trennung war emotional präsent, im praktischen Alltag jedoch kaum spürbar.
Nachdem wir räumlich getrennt waren, blieb der Kontakt zunächst bestehen, hauptsächlich wegen organisatorischer Themen, wie die Nebenkostenabrechnung oder die Klärung offener Fragen zur Wohnung. Die Kommunikation war freundlich, locker und teils humorvoll. Jede Initiative zur Kontaktaufnahme ging von mir aus. Sie meldete sich nicht von sich aus. Ich blieb neutral, sachlich und drängte nicht auf mehr Nähe.
Wir trafen uns nach der Trennung mehrfach. Zwei prägnante Beispiele sind ein gemeinsames Essen im Restaurant und ein gemeinsamer Sushi-Abend bei mir zuhause.
Restaurant: Das Treffen verlief angenehm. Wir lachten, sprachen offen über Alltägliches und fühlten uns vertraut. Es gab keinerlei Anzeichen, dass sie die Beziehung wieder aufleben lassen wollte.
Sushi-Abend: Die Idee für den Abend kam von mir. Wir planten gemeinsam Zutaten und Abläufe, hatten Spaß beim Kochen und genossen die Zeit zusammen. Sie übernahm zwar beim Abend selbst einige Dinge aktiv, zeigte aber keine Initiative für weitere Treffen oder mehr Nähe.
Nach diesen Treffen sprach ich mit Metin über die Situation. Er sagte, mein Verhalten nach der Trennung sei gut gewesen – mein Outergame sei stark gewesen, sonst wäre es nicht zu diesen Treffen gekommen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass ihr Verhalten nach den Treffen entscheidend ist, um einzuschätzen, ob sie Interesse an weiterer Nähe hat. Nach dem Sushi-Abend begann sie sich zunehmend zu distanzieren.
Nach dem Sushi-Abend folgten etwa drei Wochen Funkstille. Dann meldete sie sich plötzlich, um sachlich zu fragen, ob ich noch meine Rechtsschutzversicherung hätte, vermutlich um diese eventuell zu nutzen. Metin und ich sahen diese Kontaktaufnahme nicht als echtes Interesse, sondern als Test. Wir antworteten freundlich, spielerisch und ließen das Gespräch bewusst offen (Zeigarnik-Effekt).
Ich rief sie an, erreichte sie aber nicht, und hinterließ eine Sprachnachricht. Kurz darauf war ich mit Bekannten unterwegs. Währenddessen rief sie plötzlich an. Ich konnte nicht rangehen.
Im Eifer des Moments machte ich einen Screenshot vom verpassten Anruf, den ich eigentlich Metin schicken wollte, und schickte ihn versehentlich ihr. Kurz danach rief sie mich noch zweimal hintereinander an. Ich nahm das zunächst als Zeichen, dass ihr Anliegen plötzlich wichtig sei.
Beim Rückruf blieb das Gespräch kurz und sachlich, es ging wieder nur um die Rechtsschutzversicherung. Ich erklärte den Screenshot und bat sie, ihn einfach zu ignorieren. Danach zog sie sich erneut zurück. Sie wollte plötzlich keine Hilfe mehr, reagierte nur noch knapp mit „passt schon“, und das Thema war damit beendet.
Da auf Nachrichten kaum Reaktionen kamen, stand ich spontan vor ihrer Tür. Das war ein letzter Versuch, eine Reaktion zu bekommen. Sie reagierte überrascht und deutlich ablehnend, machte klar, dass sie nicht unerwartet besucht werden möchte und dass ein solcher Besuch einen „komischen Beigeschmack“ habe. Danach zog sie sich endgültig zurück.
Nach Absprache habe ich den Kontakt vollständig beendet. Ich hatte keine Lust mehr auf Spielchen und dieses Nähe und Distanz spiel bzw. dieses Ambivalente verhalten. Das letzte was mir noch blieb war, sie auf allen Plattformen zu löschen. (WhatsApp, Instagram, Facebook). Nachdem sie dies vermutlich sah, entfernte sie mich ebenfalls. Auffällig war, dass meine Nummer von ihr weiterhin sichtbar blieb. Dass sie meine Nummer behielt, könnte auf Kontrollbedürfnis oder mögliche spätere Kontaktoptionen hinweisen
Der Kontaktabbruch meiner Seits ist jetzt knapp 6 Monate her. In diesem Zeitraum hab ich sie weder gesehen noch in irgendeiner Form etwas von ihr gehört. Ihr Schwager reagierte des öfteren Als die Trennung Frisch war und im Nachgang ab und an auf meine Aktivitäten im Status und fragte wie es so geht. Das ganze hat sich aber wieder etwas beruhigt. Ich kann mit Kontakt nichts anfangen dar mir dieser auch keinen Mehrwert erbringt.
Das zu meiner Geschichte.
Was sagt ihr dazu?
PS: Ich habe mich während meiner Weiterbildung in der Beziehung auch nach der Trennung maßgeblich verändert. Ich treffe keine Emotionalen Entscheidungen mehr sondern rationale. Stoizismus und Persönlichkeitsentwicklung sind ein Maßstab für mich geworden den ich auch in meinem Beruf benötige. Dementsprechend bin weiterhin unter Metins Obhut. Wir arbeiten weiterhin zusammen.
Danke im Vorfeld
ich möchte hier nun auch einmal meine Situation mit meiner Ex-Partnerin Schildern.
Der ein oder andere Findet sicher Etwas dazu zu sagen.
Die Trennung (November 2024) entstand aus einem Streit. Ich akzeptierte die Entscheidung sofort und machte keinerlei Anstalten, die Trennung rückgängig zu machen oder sie zu beeinflussen. Sie wurde von uns beiden ohne große Diskussion akzeptiert. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, führten wir noch ein sogenanntes klärendes Gespräch. Rückblickend war dieses Gespräch eher formell und brachte wenig, weil es keine wirkliche Aussprache gab. Es diente wohl eher dazu, ein Gefühl von Abschluss zu erzeugen, ohne dass ungelöste Fragen oder Emotionen thematisiert wurden.
Da wir beide noch keine eigenen Wohnungen hatten, lebten wir nach der Trennung weiterhin zusammen. Das Zusammenleben verlief ruhig und überraschend angenehm. Ich akzeptierte die Trennung vollumfänglich und verhielt mich neutral, ohne Druck auszuüben oder Nähe einzufordern. Es gab keinen Streit und kaum Spannungen im Alltag. Lediglich Intimität und romantische Nähe fehlten. Für Außenstehende wäre kaum erkennbar gewesen, dass wir getrennt sind. Wir teilten weiterhin den Alltag, erledigten organisatorische Dinge und kommunizierten normal. Die Trennung war emotional präsent, im praktischen Alltag jedoch kaum spürbar.
Nachdem wir räumlich getrennt waren, blieb der Kontakt zunächst bestehen, hauptsächlich wegen organisatorischer Themen, wie die Nebenkostenabrechnung oder die Klärung offener Fragen zur Wohnung. Die Kommunikation war freundlich, locker und teils humorvoll. Jede Initiative zur Kontaktaufnahme ging von mir aus. Sie meldete sich nicht von sich aus. Ich blieb neutral, sachlich und drängte nicht auf mehr Nähe.
Wir trafen uns nach der Trennung mehrfach. Zwei prägnante Beispiele sind ein gemeinsames Essen im Restaurant und ein gemeinsamer Sushi-Abend bei mir zuhause.
Restaurant: Das Treffen verlief angenehm. Wir lachten, sprachen offen über Alltägliches und fühlten uns vertraut. Es gab keinerlei Anzeichen, dass sie die Beziehung wieder aufleben lassen wollte.
Sushi-Abend: Die Idee für den Abend kam von mir. Wir planten gemeinsam Zutaten und Abläufe, hatten Spaß beim Kochen und genossen die Zeit zusammen. Sie übernahm zwar beim Abend selbst einige Dinge aktiv, zeigte aber keine Initiative für weitere Treffen oder mehr Nähe.
Nach diesen Treffen sprach ich mit Metin über die Situation. Er sagte, mein Verhalten nach der Trennung sei gut gewesen – mein Outergame sei stark gewesen, sonst wäre es nicht zu diesen Treffen gekommen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass ihr Verhalten nach den Treffen entscheidend ist, um einzuschätzen, ob sie Interesse an weiterer Nähe hat. Nach dem Sushi-Abend begann sie sich zunehmend zu distanzieren.
Nach dem Sushi-Abend folgten etwa drei Wochen Funkstille. Dann meldete sie sich plötzlich, um sachlich zu fragen, ob ich noch meine Rechtsschutzversicherung hätte, vermutlich um diese eventuell zu nutzen. Metin und ich sahen diese Kontaktaufnahme nicht als echtes Interesse, sondern als Test. Wir antworteten freundlich, spielerisch und ließen das Gespräch bewusst offen (Zeigarnik-Effekt).
Ich rief sie an, erreichte sie aber nicht, und hinterließ eine Sprachnachricht. Kurz darauf war ich mit Bekannten unterwegs. Währenddessen rief sie plötzlich an. Ich konnte nicht rangehen.
Im Eifer des Moments machte ich einen Screenshot vom verpassten Anruf, den ich eigentlich Metin schicken wollte, und schickte ihn versehentlich ihr. Kurz danach rief sie mich noch zweimal hintereinander an. Ich nahm das zunächst als Zeichen, dass ihr Anliegen plötzlich wichtig sei.
Beim Rückruf blieb das Gespräch kurz und sachlich, es ging wieder nur um die Rechtsschutzversicherung. Ich erklärte den Screenshot und bat sie, ihn einfach zu ignorieren. Danach zog sie sich erneut zurück. Sie wollte plötzlich keine Hilfe mehr, reagierte nur noch knapp mit „passt schon“, und das Thema war damit beendet.
Da auf Nachrichten kaum Reaktionen kamen, stand ich spontan vor ihrer Tür. Das war ein letzter Versuch, eine Reaktion zu bekommen. Sie reagierte überrascht und deutlich ablehnend, machte klar, dass sie nicht unerwartet besucht werden möchte und dass ein solcher Besuch einen „komischen Beigeschmack“ habe. Danach zog sie sich endgültig zurück.
Nach Absprache habe ich den Kontakt vollständig beendet. Ich hatte keine Lust mehr auf Spielchen und dieses Nähe und Distanz spiel bzw. dieses Ambivalente verhalten. Das letzte was mir noch blieb war, sie auf allen Plattformen zu löschen. (WhatsApp, Instagram, Facebook). Nachdem sie dies vermutlich sah, entfernte sie mich ebenfalls. Auffällig war, dass meine Nummer von ihr weiterhin sichtbar blieb. Dass sie meine Nummer behielt, könnte auf Kontrollbedürfnis oder mögliche spätere Kontaktoptionen hinweisen
Der Kontaktabbruch meiner Seits ist jetzt knapp 6 Monate her. In diesem Zeitraum hab ich sie weder gesehen noch in irgendeiner Form etwas von ihr gehört. Ihr Schwager reagierte des öfteren Als die Trennung Frisch war und im Nachgang ab und an auf meine Aktivitäten im Status und fragte wie es so geht. Das ganze hat sich aber wieder etwas beruhigt. Ich kann mit Kontakt nichts anfangen dar mir dieser auch keinen Mehrwert erbringt.
Das zu meiner Geschichte.
Was sagt ihr dazu?
PS: Ich habe mich während meiner Weiterbildung in der Beziehung auch nach der Trennung maßgeblich verändert. Ich treffe keine Emotionalen Entscheidungen mehr sondern rationale. Stoizismus und Persönlichkeitsentwicklung sind ein Maßstab für mich geworden den ich auch in meinem Beruf benötige. Dementsprechend bin weiterhin unter Metins Obhut. Wir arbeiten weiterhin zusammen.
Danke im Vorfeld